Luxus ohne Grenzen – zu Gast im Raffles-Hotel in Singapur

7. März 2013 || 1.828 Aufrufe
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By Bjørn Christian Tørrissen [CC-BY-SA-3.0 or GFDL], via Wikimedia Commons

Marmor, Teakholz, Kristall und edle Stoffe; wer in Singapur verweilt und es sich leisten kann, wählt am besten das Raffles. Es ist wohl eines der teuersten und luxuriösesten Hotels vor Ort und gehört zu Singapur wie das Meer, auf das man von dort aus einen herrlichen Blick hat.

Als ich das Hotel zum ersten Mal betrat, wurde ich sofort von der Eingangshalle überwältigt, alles war in Größe, Form und Detailliebe unübertrefflich. Eine Mischung aus Luxus, Historie und Kolonialem, die man so nur selten antrifft. Überall stößt man auf Renaissance-Architektur, die sich auf zwei Flügel des Hotels erstreckt. Als Willkommensdrink eignet sich ein Glas Singapur Sling.

Das Betreten der Suite verschlägt einem den Atem. Lange Fenster mit wundervoller Aussicht, hohe Decken und edle Ornamente. Kurzum, perfekt um sich als Prinzessin zu fühlen. Es gibt auch Suiten, die mit Veranda ausgestattet sind und in einen Garten mit Palmen führen.

Der Service ist natürlich Spitzenklasse. Vielleicht ein kleines bisschen zu formell, aber sicherlich angemessen, was die Erwartungen der Gäste betrifft: Hier haben schließlich auch schon Rudyard Kipling, Michael Jackson und Bill Clinton genächtigt.

Die vielen Restaurants, die im Raffles eingerichtet wurden, ermöglichen jeden noch so ausgefallenen kulinarischen Traum. Ob chinesisches Essen im Royal China oder hochwertiges Sushi, französische Küche oder das Steakhaus, man muss das Hotel nicht verlassen, um eine vielfältige Auswahl zu haben. Zum Zeitvertreib geht man am besten an die Bar oder den Billiardraum, da kann man sich dann ganz kultiviert entspannen und das Treiben beobachten.

Man dürfte eigentlich nicht von einem Hotel sprechen, es handelt sich vielmehr um einen Palast. Die Kronleuchter, die weißen Handschuhe der Kellner, die leisen Stimmen der Rezeptionisten und das Klacken der Designerschuhe auf den Marmorböden – all dies schafft nicht nur den Eindruck, in die Sissi-Ära zurückgereist zu sein, sondern generell zu träumen.

Zu den Gästen des Raffles und seiner weltweiten Äquivalente gehören nicht nur Politiker, Finanzhaie und Hollywood-Stars, sondern auch Top-Fußballer. Die Jungs haben es eben gerne bequem in ihrer Freizeit (was man bei den Strapazen, die der Beruf bei all seiner Faszination doch mit sich bringt, ja irgendwo auch verstehen kann). Durchaus illuster ist die Liste der EM-Quartiere der an der Endrunde teilnehmenden Nationalmannschaften von letztem Jahr: Die polnischen Kicker nächtigten im Hyatt Regency. Russland quartierte seine Spieler im Le Meridien Bristol ein, und Irland und die Niederlande brachten ihre Jungs im Sheraton unter.  Das Beste von Fußball live erleben können Sie, wenn Sie sich schnell Karten sichern, zum Beispiel auf einer von zahlreichen Ticketplattformen im Internet wie ticketbis.de. Fußball-Fans kommen vielleicht nicht in den Genuss, in Luxushotels zu übernachten, dafür ist es einem Borussia-Fan 2010 jedoch gelungen, sich von einem Dortmunder Hotel ein Jahr lang Freibier ausgeben zu lassen, nachdem er auf das Dach der Veltins-Arena (wo Rivale Schalke Heimspiele absolviert) geklettert war und eine Borussia-Fahne gehisst hatte.  Tickets für Borussia Dortmund erhalten Sie auch auf ticketbis.de, wo Sie sicher sein können, Ihr Geld zurückerstattet zu bekommen, sollte eine Veranstaltung einmal ausfallen. Wer weiß – vielleicht klappt es ja auch mit dem Freibier – seien Sie mutig!

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